|
Machtmechanismen laufen oft unbemerkt ab, und trotzdem spüren wir in vielen Lebensbereichen ihre Wirkung. Die Macht des Geldes ist zu großen Teilen in der Hand der Banken. Ohnmächtig sind wir im Gesundheitswesen der über lange Zeit angestammten Macht von Ärzten, Apothekern und Krankenkassen ausgesetzt. Und die Macht des Schwarzen Goldes lassen die Ölmultis den Verbraucher mit Regelmäßigkeit schmerzlich spüren. Sind diese Zustände unveränderbar? Müssen wir sie dulden? Nein!
Software kann Positionen der Macht übernehmen – im Sinne rationeller Prozesse, zum Vorteil von Verbrauchern und Anbietern. Wie dies möglich ist, davon handelt dieses Buch.
Die Motivation es zu schreiben hatte ihren Ursprung in Überlegungen zu einer sinnvollen Umsetzung zur Riester-Rente: Gewerkschaften, die dem Grunde nach für die Interessen ihrer Mitglieder eintreten sollen, übertrugen den vollen Anspruch auf die Macht des Geldes zu großen Teilen den Versicherungen. Wenn Gewerkschaften sich der Macht der Software auf sinnvolle Weise bedient hätten – nicht den Umweg über die Versicherungen gegangen wären, wären Verwaltungskosten eingespart worden und dem Einzahler zugute gekommen.
Die Nutzung spezieller Software-Produkte in Kombination mit den Gehaltsprogrammen der Unter-nehmen ermöglicht eine hochökonomische Verwaltung von betrieblichen Altersversorgungskassen.
Anhand dieses und eines weiteren Beispiels über die Software-basierte intelligente Verknüpfung der Dienste von Versicherern, Automobilherstellern und Vermarktern zeigt dieses Buch welche Potenziale in der Software schlummern und wie diese gewinnbringend für die Wirtschaft und mit einem Mehrwert für den Verbraucher genutzt werden können.
Das Buch „Die Macht der Software“ zeigt gleichermaßen Unternehmen und Software Herstellern Möglichkeiten auf, die Macht des Geldes zugunsten der Software zu verschieben. Es ist Pflichtlektüre für alle, die mit den kommenden Generationen der Software-Entwicklung am Erfolg teilhaben wollen.
Zum Autor
Herbert H. W. Telieps, Jahrgang 1948, ist selbstständiger Unternehmensberater und Inhaber der Firma UBT mit den Geschäftszweigen Consulting (Schwerpunkt Versicherungsberatung) und Akademie (Personalentwicklung). Vor der Unternehmensgründung im Jahre 1996 war er lange Zeit für den Technologiekonzern IBM tätig. Für seine Arbeit im In- und Ausland erhielt er mehrere nationale und internationale Auszeichnungen.
Sein berufliches und privates Credo beschreibt Telieps als geprägt von Werten, die sich auch im für ihn Impuls gebenden Hockeysport wiederfinden: Schnelligkeit, Durchsetzungswille, Fairness, Teamgeist und soziale Verantwortung.
Neben seinem professionellen Engagement hat der kreative Kopf und konstruktive Querdenker nie den Blick über den beruflichen Tellerrand vernachlässigt. So findet sein breites soziales und kulturelles Interesse seit langem Niederschlag in der Nachwuchsförderung und der aktiven Unterstützung junger Künstler.
Darüber hinaus beschäftigt sich Telieps in jüngster Zeit zunehmend mit der intelligenten Nutzung moderner Technologien – immer auch mit einem kritischen Blick auf deren gesellschaftliche Relevanz.
In diesem Kontext steht auch sein nächstes Buchprojekt "Der Strom".
|